Galerie Carmen Meiswinkel
Die Bilder von Carmen Meiswinkel beschäftigen sich mit dem Menschen und seinem Ausdruck: tanzend, schwebend, erdenschwer, jagend, verteidigend … werden Sie ihn erleben. Die Betonung der Gebärden und die schlichte Körperlichkeit der Individuen schlagen einen Bogen hin zu frühesten archaischen, künstlerischen Ausdrucksformen.
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Schlammtechnik als Material
Die schwarze Farbe der Figuren geht auf die Verwendung von Schlamm als Material zurück. Der Schlamm wird mit Händen auf die Leinwand aufgetragen und geformt, arbeitet dann während des Trocknungsprozesses weiter, springt auf und wird brüchig – als Synonym für Erdverbundenheit, Vergänglichkeit und Wandlung des Menschen.
Außerdem arbeitet sie mit Ölfarbe über einen Schlammgrund und verschiedenen Mischtechniken aus Ölmalerei, Buntstift, Sand und anderem. In Ihren jüngsten Werken tritt das Material Gaze als weitere Bildelemente in Erscheinung.
Raum und Rotation
Der Raum des Unsagbaren fließt als direkte Leere in Ihre Arbeiten ein. Teile der Bildflächen werden ausgeschnitten, und zeigen neben der bemalten Fläche, gleichberechtigte Bildebenen. Es entstehen sogenannte “Raumbilder”,die den Bildraum öffnen und einen Blick in das Unsagbare frei werden lassen.
Die Rotationsbewegung als Wachstumsprinzip des Lebens, spielt in Carmen Meiswinkels jüngsten Arbeiten eine weitere zentrale Rolle.







